Weibchen

Hadria *7.02.2026
Golden Umbrous LH
Hamstery BBeauty Niederlande

Kyvra *28.02.2026
Golden TTS KH
Hamstery BBeauty Niederlande

Jalyss *18.02.2026
Black KH
Hamstery BBeauty Niederlande

Männchen 

Zigzagoon *22.02.2026
Yellow Black LH
Hamstery Friesland Niederlande

Newton *31.07.2025
Silver Pearl Chocolate KH
Eigene Nachzucht

Oleander *2.02.2026
Dove Russian Shadow Banded KH
Petit Diamant Deutschland

Genetische Vielfalt und Zuchtplanung

In der Zucht ist eine hohe genetische Vielfalt entscheidend, um gesunde und robuste Tiere zu fördern. Vor jeder Verpaarung werden daher der Inzuchtkoeffizient (IK) und der Ahnenverlustkoeffizient (AVK) sorgfältig überprüft. Diese Werte geben Aufschluss über die genetische Diversität und helfen, mögliche Inzuchtdepressionen zu vermeiden. Die entsprechenden genetischen Kennzahlen werden auf Grundlage der dokumentierten Generationen berechnet und in einer internen Datenbank erfasst und dokumentiert.

Inzuchtkoeffizient (IK): Ein IK-Wert von unter 1% gilt als sehr niedrig, da er auf eine geringe verwandtschaftliche Nähe der Zuchttiere hinweist. Ein niedriger IK-Wert minimiert das Risiko von Inzuchtdepressionen, die durch die Häufung von schädlichen rezessiven Genen entstehen können. Dieser Wert sorgt für eine genetische Basis, die die langfristige Gesundheit der Nachkommen fördert, indem er eine hohe genetische Vielfalt garantiert.

Ahnenverlustkoeffizient (AVK): Ein AVK-Wert von über 95% deutet auf eine sehr hohe genetische Vielfalt hin, da nahezu alle Ahnen der Tiere innerhalb von den geprüften Generationen einzigartig sind. Ein hoher AVK-Wert trägt dazu bei, die genetische Basis zu verbreitern, was die Vitalität und Widerstandsfähigkeit der Nachkommen gegenüber Krankheiten und anderen Umweltfaktoren erhöht.

Zusätzlich unterliegen alle Zuchttiere regelmäßigen äußerlichen Kontrollen. Zeigt ein Tier gesundheitliche Einschränkungen, Auffälligkeiten oder erblich bedingte Anomalien, nehme ich es aus der aktiven Zucht. Es verbleibt jedoch weiterhin in meiner Obhut und lebt als Rentnertier in einer sicheren, liebevollen Umgebung, in der es individuell betreut wird und sich rundum wohlfühlen kann.

Gesundheit und Quarantäne

Bei Ankunft wird jedes neue Zuchttier durch das Labor Paradocs auf Endoparasiten, einschließlich Giardien, untersucht. Die Untersuchung erfolgt anhand einer Sammelkotprobe über drei Tage. Sollte ein Befall festgestellt werden, wird das Tier zunächst in Quarantäne gesetzt und gezielt behandelt. Erst nach einem negativen Untersuchungsergebnis wird es in die aktive Zucht aufgenommen. Eine Verpaarung erfolgt ausschließlich, wenn das Ergebnis beider beteiligten Elterntiere vorliegt und negativ ist. Dieses Vorgehen schützt sowohl das einzelne Tier als auch die gesamte Zuchtpopulation.

© 2025 Berlin Hamstery. Alle Rechte vorbehalten.